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Gesundheitsrechtliche Beratung bei der UPD

Blog-Eintrag   •   Okt 13, 2016 09:00 CEST

Heike Morris ist bei der UPD einerseits für die inhaltliche Qualität der Beratung zuständig, aber prüft auch, wo im Gesundheitswesen es möglicherweise Verbesserungsbedarf gibt, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden. Wir haben 4 Fragen an die Expertin gestellt. 

Heike Morris, juristische Leiterin der UPD

1. Wie kamen Sie zum Medizinrecht?

Das ist tatsächlich erst nach dem Studium passiert. Ich habe nach meinem Referendariat bei der Ärztekammer im Bereich Arbeitsrecht gearbeitet. Es landeten dann aber auch medizinrechtliche Anfragen auf meinem Tisch. So habe ich Feuer gefangen und meinen Schwerpunkt gefunden. Nach dieser Zeit habe ich über 10 Jahre als Anwältin im Medizinrecht gearbeitet und mich in mehreren Ethikkommissionen engagiert.

2. Was macht Ihre Position bei der UPD aus?

Die Position ist für mich persönlich sehr spannend, weil sie zwei Bereiche vereint. Zum einen verantworte ich das Wissensmanagement und die Qualitätssicherung in der Beratung und schule die Berater zu aktuellen Rechtsthemen. Zum anderen gehört es mit zu meinen Aufgaben, im Sinne der Patienten auf Missstände im Gesundheitswesen hinzuweisen und in dieser Funktion beispielsweise den Kontakt zum Patientenbeauftragten der Bundesregierung zu suchen.

3. Was ist Ihnen bei der Beratung der Ratsuchenden bei der UPD besonders wichtig?

Sensibel auf den Ratsuchenden einzugehen und ihn dort abzuholen, wo er gerade ist. Oft entwickelt sich erst im Gespräch aus der Problematik heraus, worin die Frage besteht. Mein Anspruch ist es, dass wir als Team dafür punktgenaue, inhaltlich hochwertige, neutrale Beratung anbieten.

4. Was machen Sie, wenn es mal stressig wird?

Mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Ich habe vor 10 Jahren begonnen, regelmäßig zu meditieren. Das hilft mir auch an hektischen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren.