Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen
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Jann Ohlendorf - Der Mann für die Medien

Blog-Eintrag   •   Jun 28, 2017 13:53 CEST

Immer am medialen Puls – Als Pressesprecher trägt Jann Ohlendorf (44) dazu bei, das Beratungsangebot der Patientenberatung bekannt zu machen und die Außendarstellung der UPD gegenüber wichtigen Stakeholdern positiv zu prägen. Er steht im ständigen Austausch mit Journalisten und steuert alle Anfragen von Fernsehen, Online-Medien, Zeitungen und Zeitschriften und Radio.

1. Welches Land wollten Sie schon immer mal bereisen und warum?

Es gibt einfach viel zu viele Länder die ich gerne bereise. Auf ein spezielles Land will ich mich nicht festlegen. Außerdem weiß ich auch zu schätzen, was Berlin zu bieten hat. Ich bin hier, wann immer es möglich ist, am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

2. Wie sind Sie zur UPD gekommen?

Heute Morgen tatsächlich mit dem Fahrrad. Mein Weg führt unter anderem durch den Berliner Tiergarten, über die Hasenheide und dann über den Tempelhofer Flughafen – ein toller Arbeitsweg.
Aber im Ernst: Zur UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH, wie unser kompletter Name lautet, bin ich gekommen, da die Position des Sprechers einer gemeinnützigen Einrichtung im Gesundheitswesen, die nur den Patienteninteressen verpflichtet ist, ganz besonders interessant ist. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, dann können wir tagtäglich Hunderten Menschen beim Umgang mit den Herausforderungen unseres Gesundheitssystems helfen. Zugleich können wir mit der Aufbereitung und Rückmeldung gerade der Probleme, die immer wieder auftreten, dazu beitragen, dass unser Gesundheitssystem noch besser wird, weil beispielsweise Versicherungen und Ärzte ihre Arbeit noch patientenfreundlicher gestalten oder die Politik Gesetze verändert. Das Gesundheitssystem besser machen für alle, indem man Einzelnen beratend zur Seite steht – das ist doch eine gute Unternehmensmission! Ganz nebenbei lerne ich außerdem immer wieder Erstaunliches über unser Gesundheitssystem und darüber, wie es organisiert ist und wie Interessen artikuliert und durchgesetzt werden.

3. Was machen Sie als Pressesprecher bei der UPD? Wie sieht Ihr Alltag aus?

Als Pressesprecher der Patientenberatung trage ich dazu bei, das gute Beratungsangebot der UPD bei noch mehr Menschen bekannt zu machen. Dazu gehört zum Beispiel auch, die für Patientinnen und Patienten wichtigen Fragen und relevanten Themen ins Gespräch zu bringen und für Anfragen der Medien zur Verfügung zu stehen. Auch die Politik interessiert sich für unsere Arbeit, das ist meistens erfreulich. Durch die Nähe zur Beratung erfahre ich oft sehr direkt, mit welchen Sorgen und Nöten sich die Menschen in Deutschland herumschlagen. Gerade diese Informationen sind für die Medien interessant, denn sie zeigen die Sicht der Patienten und Versicherten und wie sie unser Gesundheitssystem erleben. Positiv ist, dass Journalisten in Deutschland sehr interessiert an Themen mit Gesundheitsbezug sind. Die Journalisten, die sich bei uns melden, wollen oft auch dazu beitragen, dass Leser, Zuschauer, Nutzer gut über ihre Ansprüche, Rechte und Behandlungsmöglichkeiten informiert sind. Das liegt sicher auch daran, dass Leserinnen und Leser Medizinthemen viel Aufmerksamkeit entgegen bringen. Oft ist aber auch im direkten Kontakt mit Journalisten spürbar, dass sie ebenfalls einen Beitrag dazu leisten wollen, noch mehr Patientenorientierung in unser System zu bringen.

4. Fühlen Sie sich als Sprecher der UPD allein auf weiter Flur?

Ganz und gar nicht. Es gibt zwar nur einen Sprecher, wir haben aber viele Verbündete und Netzwerkpartner und natürlich unsere Beraterinnen und Berater. In jeder einzelnen Beratung – und das sind derzeit immerhin schon mehr als 15.000 im Monat – sprechen wir mit den Ratsuchenden und erfahren mehr über ihre Probleme. Die UPD ist ein Seismograf für Probleme, die sich oft sogar lösen lassen. So bietet sich eine besondere Chance, das Gesundheitswesen auf der Basis der dokumentierten Beratungserfahrung Stück für Stück patientenfreundlicher zu gestalten.