Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen

Willkommen im Pressebereich. Hier finden Sie unter anderem Pressemitteilungen, Hintergrundinformationen und Bildmaterial. Kommen Sie bei Fragen oder bei Bedarf an zusätzlichen Informationen oder einem Interviewpartner sehr gern auf uns zu. Unser Pressesprecher, Jann Ohlendorf, steht Ihnen für Medienanfragen telefonisch unter 030-868721-140 oder via E-Mail an presse@patientenberatung.de gern zur Verfügung. Wenn Sie regelmäßig mit Presseinformationen versorgt werden möchten, registrieren Sie sich in unserem Pressebereich durch Klick auf den obenstehenden "Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen"-Button.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen

Patientenberatung warnt vor Falschmeldungen in Corona-Pandemie

Pressemitteilung   •   Mai 15, 2020 13:41 CEST

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Viele Ratsuchende sind verunsichert, seriöse Quellen finden nicht immer genug Beachtung

Berlin, 15. Mai 2020. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) registriert in der Beratung zur Corona-Pandemie eine hohe Zahl von Ratsuchenden, die durch verkürzte Informationen, Falschinformationen und Verschwörungstheorien aus dem Internet verunsichert sind. „Seriöse Informations- und Beratungsstellen stehen zunehmend vor der Herausforderung, über Fake News aufklären zu müssen, weil viele Menschen auch sehr fragwürdige Quellen zur Orientierung heranziehen“, sagt Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der UPD. Aufgrund des besonderen Beratungsbedarfs zur Corona-Epidemie hat die UPD ihre Ressourcen in der telefonischen Beratung gebündelt, um so vielen Ratsuchenden wie möglich zur Seite zu stehen.

Nach den Worten von Thorben Krumwiede sehen sich die Beraterinnen und Berater der Patientenberatung immer wieder vor allem mit vier Arten von Desinformation konfrontiert, und zwar klassischen Falschmeldungen („Vorbeugung durch regelmäßiges Wassertrinken“), verkürzten Informationen, plausibel erscheinenden Thesen ohne Evidenz von selbsternannten Experten sowie regelrechten Verschwörungstheorien zur Herkunft der Viren. „Als Patientenberatung appellieren wir deshalb an die Medien, in ihrer Berichterstattung die derzeit besonders wichtige Aufklärung über irreführende Fake News nach Möglichkeit noch zu intensivieren“, sagt der Geschäftsführer der UPD.

Erfreulich ist nach seinen Worten, dass Medien vielfach selbst auf staatliche Stellen wie das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut verweisen, die fortlaufend verlässliche Informationen für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland bereitstellen.

Um der Inanspruchnahme der Beratung aufgrund des Vordringens der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im Alltag der Menschen weiter gerecht zu werden, hat die UPD zwischenzeitlich ihre Beratungsressourcen zu gesundheitsrechtlichen und medizinischen Fragen in der telefonischen Beratung konzentriert. Die Beraterinnen und Berater sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der gewohnten kostenfreien Beratungsnummer 0800 011 77 22 zur Information und Beratung bei gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen – nicht nur zum Corona-Virus – für dieBürgerinnen und Bürger erreichbar. Vom 23. Mai an kann die Beratung dann auch wieder an Samstagen von 8:00 bis 16:00 Uhr angeboten werden.

Über die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, UPD

Die UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) mit Sitz in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung. Sie hilft Ratsuchenden, sich im deutschen Gesundheitssystem besser zurechtzufinden und Entscheidungen im Hinblick auf medizinische oder sozialrechtliche Gesundheitsfragen selbstbestimmt, eigenverantwortlich und auf informierter Grundlage zu treffen.

Gut erreichbar, bürgernah, qualifiziert: Das Beratungsangebot der UPD

Die unabhängige, neutrale, kostenfreie und evidenzbasierte Beratung der UPD ist für alle Menschen in Deutschland zugänglich – egal, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Ratsuchende können die Patientenberatung unkompliziert und auf vielen Wegen erreichen: per Telefon, Post, Mail, oder Onlineberatung, in den 30 festen Beratungsstellen und an weiteren 100 Standorten in Deutschland, die regelmäßig von einem der drei UPD-Mobile angesteuert werden.

Neben medizinischen Fachteams und Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen gehören auch Juristen und Sozialversicherungsfachangestellte zum UPD-Beraterteam.

Dem gesetzlichen Auftrag (§ 65b des Sozialgesetzbuchs V) entsprechend macht die Patientenberatung über die individuelle Beratung hinaus Politik und Entscheidungsträger auf Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen aufmerksam, unterbreitet Lösungsvorschläge aus Patientensicht und stärkt auf diese Weise die Patientenorientierung im Gesundheitswesen.

Die telefonische Beratung der UPD steht über – aus allen Netzen, auch Mobilfunk – kostenlose Rufnummern auf Deutsch, Türkisch, Russisch und Arabisch zur Verfügung und ist wie folgt erreichbar: Beratung in deutscher Sprache, Rufnummer: 0800 011 77 22, Zeiten: montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Fremdsprachige Angebote: Beratung in türkischer Sprache, Rufnummer: 0800 011 77 23, Zeiten: montags bis samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr; Beratung in russischer Sprache, Rufnummer: 0800 011 77 24, Zeiten: montags bis samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr; Beratung in arabischer Sprache, Rufnummer: 0800 332 212 25, Zeiten: dienstags 11.00 bis 13.00 Uhr und donnerstags 17.00 bis 19.00 Uhr.

Der Beratungs-Service vor Ort oder im UPD Beratungsmobil kann nach telefonischer Terminabstimmung genutzt werden, und zwar unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 011 77 25 (Zeiten: Mo – Fr 8.00 bis 22.00 Uhr, Sa 8.00 bis 18.00 Uhr).

Die Adressen der 30 Vor-Ort-Beratungsstellen sowie eine Übersicht über die 100 Städte, in denen das Beratungsmobil Halt macht, stehen unter www.patientenberatung.de.

Weitere Informationen, auch zu Online-Beratungsmöglichkeiten und der App, finden Ratsuchende unter www.patientenberatung.de, Facebook oder Twitter.