Unabhängige Patientenberatung Deutschland folgen
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Reiseapotheke: Gut gerüstet in den Urlaub

Pressemitteilung   •   Apr 13, 2018 12:52 CEST

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Ob Sonnenbrand, Durchfall oder ein Splitter im Finger – mit einer Reiseapotheke können Sie auch im Urlaub Beschwerden lindern und kleine Wunden selbst versorgen. „Zur Grundausstattung gehören die Medikamente und Verbandsmittel, die sich auch in einer Hausapotheke finden“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Dazu zählen: Erkältungs- und Schmerzmittel sowie fiebersenkende Medikamente. Ebenso sollten Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit dabei sein, aber auch solche, die Sonnenbrand und Insektenstiche lindern. „Um kleine Verletzungen versorgen zu können, braucht es Desinfektionsmittel für Wunden und Hände, eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern sowie Verbandsmaterial wie Pflaster und Mullbinden.“

Individueller Bedarf

Urlauber, die aufgrund einer chronischen Erkrankung regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten diese in ausreichender Menge mitnehmen. „Sprechen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt ab.“ Handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, lassen Sie sich von ihm eine Bescheinigung über Ihre Erkrankung und die nötige Medikation geben. Beim Besuch im fremdsprachigen Ausland sollte das Dokument in Englisch verfasst sein. „So können Sie Missverständnissen bei einer Zollkontrolle vorbeugen.“ Bei konkreten Fragen zur Mitnahme von Medikamenten kann die Botschaft des Reiselandes in Deutschland weiterhelfen.

Was sonst noch hineingehört in Ihre Reiseapotheke, hängt vom Ziel und der Art Ihres Urlaubs ab. „Führt er in ein Malariagebiet, sollten Sie insektenabweisende Hautmittel, ein imprägniertes Moskitonetz und Imprägnierungsmittel für die Kleidung mitnehmen. Zusätzlich sollte im Rahmen einer individuellen reisemedizinischen oder tropenmedizinischen Beratung abgeklärt werden, ob eine medikamentöse Malariaprophylaxe notwendig ist.“ Berücksichtigt werden müssen auch die im Land üblichen Hygienestandards, die Möglichkeiten der medizinischen Versorgung sowie die Verfügbarkeit von Medikamenten. Rucksacktouristen, die abgelegene Gebiete erkunden, benötigen eine andere Ausrüstung als Pauschalurlauber, die im Hotel wohnen. Sie haben Fragen zum Thema? Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät Sie neutral und kostenlos unter 0800-0 11 77 22. Weitere Infos unter www.patientenberatung.de.

Frühzeitig impfen lassen

Vergessen Sie Ihre Reiseschutzimpfungen nicht! „Lassen Sie sich vom Hausarzt oder einem Tropenmediziner beraten, welche Immunisierungen für Ihr Reiseziel empfohlen werden. Ebenso stehen dafür Tropeninstitute und teilweise auch Gesundheitsämter zur Verfügung“, sagt Dr. Schenkel. Bedenken Sie, dass einige Impfungen eine längere Vorlaufzeit oder mehrere Dosen benötigen, bevor sich der Schutz aufbaut. „Planen Sie die Termine frühzeitig in Ihre Reisevorbereitungen ein.“

Über die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, UPD

Die UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) mit Sitz in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung. Sie hilft Ratsuchenden, sich im deutschen Gesundheitssystem besser zurechtzufinden und Entscheidungen im Hinblick auf medizinische oder sozialrechtliche Gesundheitsfragenselbstbestimmt, eigenverantwortlich und auf informierter Grundlage zu treffen.

Gut erreichbar, bürgernah, qualifiziert: Das Beratungsangebot der UPD

Die unabhängige, neutrale, kostenfreie und evidenzbasierte Beratung der UPD ist für alle Menschen in Deutschland zugänglich – egal, ob sie gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind. Ratsuchende können die Patientenberatung unkompliziert und auf vielen Wegen erreichen: per Telefon, Post, Mail, oder Onlineberatung, in den 30 festen Beratungsstellen und an weiteren 100 Standorten in Deutschland, die regelmäßig von einem der drei UPD-Mobile angesteuert werden.

Neben medizinischen Fachteams und Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen gehören auch Juristen und Sozialversicherungsfachangestellte zum UPD-Beraterteam.

Dem gesetzlichen Auftrag (§ 65b des Sozialgesetzbuchs V) entsprechend macht die Patientenberatung über die individuelle Beratung hinaus Politik und Entscheidungsträger auf Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen aufmerksam, unterbreitet Lösungsvorschläge aus Patientensicht und stärkt auf diese Weise die Patientenorientierung im Gesundheitswesen.

UPD – Die kostenlose Patientenauskunft für Deutschland im Serviceüberblick

Die telefonische Beratung der UPD steht über – aus allen Netzen, auch Mobilfunk – kostenlose Rufnummern auf Deutsch, Türkisch, Russisch und Arabisch zur Verfügung und ist wie folgt erreichbar: Beratung in deutscher Sprache, Rufnummer: 0800 011 77 22, Zeiten: montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Fremdsprachige Angebote: Beratung Türkisch, Rufnummer: 0800 011 77 23, Zeiten: montags bis samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr; Beratung Russisch, Rufnummer: 0800 011 77 24, Zeiten: montags bis samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr; Beratung Arabisch, Rufnummer: 0800 332 212 25, Zeiten: dienstags 11.00 bis 13.00 Uhr und donnerstags 17.00 bis 19.00 Uhr.

Der Beratungs-Service vor Ort oder im UPD Beratungsmobil kann nach telefonischer Terminabstimmung genutzt werden, und zwar unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 011 77 25 (Zeiten: Mo – Fr 8.00 bis 22.00 Uhr, Sa 8.00 bis 18.00 Uhr)..

Die Adressen der 30 Vor-Ort-Beratungsstellen sowie eine Übersicht über die 100 Städte, in denen das Beratungsmobil Halt macht, stehen unter www.patientenberatung.de.

Weitere Informationen, auch zu Online-Beratungsmöglichkeiten und der App, finden Ratsuchende unter www.patientenberatung.de, Facebook, Twitter oder Vimeo.